Freitag, 3. Februar 2012

NO FEARS NO TEARS

Jeder kennt die Worte für Gefühle.. traurig, wütend, enttäuscht, verletzt, froh, glücklich, aufgeregt, aufgedreht. Aber sollte man wirklich Worte seinen Gefühlen zu ordnen? Hört mal tief in euch rein, da sind keine Worte, sondern Momente, die wehtun oder euch aufbauen. Kann man wirklich gleich sagen, dass man traurig oder verletzt ist, wenn es einem nur ein bisschen schlecht geht? Oder kann man sagen, dass man glücklich ist, nur weil man gute Laune hat? Diese Frage beschäftigt mich. -
               

Ich habe Angst davor, dich zu sehen. Zu sehen, dass es dir gut geht. Zu sehen, dass es dir schlecht geht. Zu sehen, dass du lachst, zu sehen, dass du weinst. Ich will mit dir reden, aber ich will auch nicht. Ich habe Angst dich zu treffen und doch wünsche ich mir es so sehr. Doch ich weiß, was du zu mir sagen wirst. "Ich meinte alles ernst, lass mich gehen".. Ich habe Angst davor, dass es das ist. Ich habe Angst davor, dass es etwas anderes ist. Ich habe Angst, erinnert zu werden. Angst, zu vergessen. Und doch hoffe ich jeden Tag, dich zu sehen. Ich will, dass du siehst, dass ich glücklich bin. Dass ich lache, dass ich lächle, dass ich mich freue. Ich will, dass du mich siehst, dass du meine Kleidung und Frisur siehst, weil ich doch weiß, wie sehr du sie magst. Und du weißt, dass ich es weiß. Du meidest mich, ich meide dich. Das gleiche Spiel, jeden Tag. Und doch, stehst du aufeinmal neben mir. Und doch spüre ich deinen Blick auf mir. Und doch siehst du mir in die Augen. Und was sehe ich? Ich sehe, dass du genauso fühlst wie ich. Man kann es dir ansehen. Ich spüre das, ich kenne dich. Und doch bist du zu stolz, zu verletzt, zu beleidigt um es zuzugeben. Aber genauso bin ich auch. Und wenn ich dir in die Augen schaue, dann spüre ich wieder dieses große Loch in meiner Brust. Es wächst und wächst mit deinen Blicken. Und ich sehe deinen Schmerz. Den Schmerz in deinen Augen, den Schmerz in dir. Und ich spüre wieder wie es brennt. Wie es in mir brennt, unerträglich. Aber ich will nicht abgelenkt werden und trotzdem auch nicht an dich denken. Jedes Mal das gleiche. Und doch, eines Tages gehe ich wieder zu dir hin und stelle dir nur eine Frage: Wieso? 
ICH VERMISSE DICH.ICH VERMISSE DICH.ICH VERMISSE DICH.


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